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Die Sehenswürdigkeiten Bulgariens

Historische und archäologische Objekte


Die Altstadt Nessebar liegt auf einer kleinen felsigen Halbinsel im Schwarzen Meer und ist eine der ältesten Städte in Europa. Die Thraker siedelten sich vor ca. 3000 Jahren da an und nannten sie Mesembria. Im Jahr 812 nahm der bulgarische Khan Krum die Stadt mit ihrer Festungsmauer ein und gliederte sie in den bulgarischen Staat mit dem Namen Nessebar ein. 1959 wurde die Altstadt Nessebar zu einem archäologischen Denkmalschutzgebiet erklärt und seit 1983 steht sie in der Liste des UNESCO - Weltkulturerbes.

Sosopol ist die älteste Stadt an der Schwarzmeerküste. Es entstand im 13.-12. Jh. v.Chr. als eine thrakische Siedlung und dank seiner strategischen Lage verwandelte es sich schnell in einen blühenden Stadtstaat mit dem Namen Apoloniya. Im 14. Jh., nach der Bekehrung der einheimischen Bevölkerung zum Christentum, wurde die Stadt „Sosopolis – die Stadt der Rettung“ genannt. Heute ist Sosopol durch die einzigartige Architektur der alten Häuser, die kleinen malerischen Kirchen, Klöster und die Ausübung alter Gewerbe bekannt.

Sosopol

Kaliakra stellt ein langes, enges Kap dar, das 2 km lang ins Meer ragt, 12 km nördlich von der Stadt Kavarna. Sein Ufer ist steil, mit senkrechten Felsen, die an einigen Stellen eine Höhe von 70 m haben. Kaliakra wurde wegen seiner großen Biovielfalt zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier kann man Delphine, Kormorane, Robben, und in den Höhlen Stare und Steinrötel treffen.

Kaliakra ist eine historische Sehenswürdigkeit. Hier liegen die Überreste der Festungsresidenz des Herrschers der mittelalterlichen Hauptstadt Dobrotiza. Während der türkischen Fremdherrschaft wurde Kaliakra von türkischen Truppen belagert, die die einheimische Bevölkerung ermordeten und ihre Häuser niederbrannten. Die Legende erzählt über 40 Jungfrauen, die den Eroberern entflohen, ihre Haare ineinander flochten und sich von den Felsen ins Meer stürzten, um nicht in die Hände der osmanischen Unterdrücker zu fallen. Heute steht ein Obelisk zu ihrem Andenken auf dem Kap. Den Obelisk nennt man “Das Tor der 40 Jungfrauen”.

Im 19. Jh. baute eine französische Gesellschaft einen Leuchtturm. Während der Jahre wurde er ständig modernisiert und seit dem Jahr 2002 ist der Leuchtturm ein Teil eines für Bulgarien neuen Navigationssystems, das nach der Technologie VTMIS geschaffen wurde. In der Nähe des Leuchtturms funktionieren meteorologische und Radarstationen und seit 2005 wurde ein neues Rundfunkzentrum in Betrieb genommen.

Kaliakra
Kaliakra
Melnik
Melnik ist die kleinste Stadt Bulgariens. Sie liegt am Südwestrand des Pirin-Gebirges, ca. 440 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt ist ein Denkmalschutzgebiet, wo 96 der Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Eines der bekanntesten Gebäude ist Kordopulovata kasta (Kordopulov-Haus), in dem sich einer der größten Weinkeller in der Region befindet. Melnik zieht seine Besucher nicht nur durch seine einzigartige Architektur und das Rozhen-Kloster an, das sich in der Nähe befindet, sondern auch durch die Melniker Pyramiden mit ihren bizarren Felsenformen. Die Melniker Pyramiden umgeben das ganze Rozhen-Kloster. Die Region ist auch durch die Rotweinproduktion bekannt.
Melnik

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