Sosopol
ist die älteste Stadt an der Schwarzmeerküste.
Es entstand im 13.-12. Jh. v.Chr. als eine thrakische Siedlung
und dank seiner strategischen Lage verwandelte es sich schnell
in einen blühenden Stadtstaat mit dem Namen Apoloniya.
Im 14. Jh., nach der Bekehrung der einheimischen Bevölkerung
zum Christentum, wurde die Stadt „Sosopolis –
die Stadt der Rettung“ genannt. Heute ist Sosopol
durch die einzigartige Architektur der alten Häuser,
die kleinen malerischen Kirchen, Klöster und die Ausübung
alter Gewerbe bekannt.
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| Kaliakra
stellt ein langes, enges Kap dar, das 2 km lang ins Meer
ragt, 12 km nördlich von der Stadt Kavarna. Sein Ufer
ist steil, mit senkrechten Felsen, die an einigen Stellen
eine Höhe von 70 m haben. Kaliakra wurde wegen seiner
großen Biovielfalt zum Naturschutzgebiet erklärt.
Hier kann man Delphine, Kormorane, Robben, und in den Höhlen
Stare und Steinrötel treffen.
Kaliakra ist eine historische Sehenswürdigkeit. Hier
liegen die Überreste der Festungsresidenz des Herrschers
der mittelalterlichen Hauptstadt Dobrotiza. Während
der türkischen Fremdherrschaft wurde Kaliakra von türkischen
Truppen belagert, die die einheimische Bevölkerung
ermordeten und ihre Häuser niederbrannten. Die Legende
erzählt über 40 Jungfrauen, die den Eroberern
entflohen, ihre Haare ineinander flochten und sich von den
Felsen ins Meer stürzten, um nicht in die Hände
der osmanischen Unterdrücker zu fallen. Heute steht
ein Obelisk zu ihrem Andenken auf dem Kap. Den Obelisk nennt
man “Das Tor der 40 Jungfrauen”.
Im 19. Jh. baute eine französische Gesellschaft einen
Leuchtturm. Während der Jahre wurde er ständig
modernisiert und seit dem Jahr 2002 ist der Leuchtturm ein
Teil eines für Bulgarien neuen Navigationssystems,
das nach der Technologie VTMIS geschaffen wurde. In der
Nähe des Leuchtturms funktionieren meteorologische
und Radarstationen und seit 2005 wurde ein neues Rundfunkzentrum
in Betrieb genommen.
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| Melnik ist die
kleinste Stadt Bulgariens. Sie liegt am Südwestrand des
Pirin-Gebirges, ca. 440 m über dem Meeresspiegel. Die
Stadt ist ein Denkmalschutzgebiet, wo 96 der Gebäude
unter Denkmalschutz stehen. Eines der bekanntesten Gebäude
ist Kordopulovata kasta (Kordopulov-Haus), in dem sich einer
der größten Weinkeller in der Region befindet.
Melnik zieht seine Besucher nicht nur durch seine einzigartige
Architektur und das Rozhen-Kloster an, das sich in der Nähe
befindet, sondern auch durch die Melniker Pyramiden mit ihren
bizarren Felsenformen. Die Melniker Pyramiden umgeben das
ganze Rozhen-Kloster. Die Region ist auch durch die Rotweinproduktion
bekannt. |
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